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30.04.2020

Plan für diesem Tag war es, ein neues Antennenkabel und eine neue Antenne zu verlegen, aufzubauen und anzuschließen. Da DO0DXE vor einiger Zeit innerhalb des Standortes in einen anderen Raum umziehen musste, verlängerte sich der Weg des Antennenkabels vom Relaisschrank bis zur Antenne. Das Antennenkabel wurde zunächst einfach nur verlängert, was zum Einbau von mehr Steckern und Kupplungen sorgte. Diese provisorische Maßnahme sorgte leider für eine erhöhte Dämpfung des Sendesignals um ca. 8 bis 9 dBi.

Der Plan ist, diese unnötigen Dämpfungen durch den Austausch in ein durchgängiges Antennenkabels zu beseitigen. Bei der heutige Maßnahme wollten wir auch die Antenne, welche einen PL-Anschluss hat und mit einen Adapter von N auf PL versehen ist, gegen eine neue Antenne mit N-Anschluss tauschen. Es gilt ja jedes Quäntchen Dämpfung zu eliminieren….

Bei der Überprüfung des Antennenmastes, wurde festgestellt, dass das Anbringen einer zusätzlichen Geländer Halterung etwas mehr Stabilität erreicht werden kann. Es wurde Maß genommen und die Halterung beim nächsten „Service Termin“ angebaut.

Leider war heute so viel Wind, dass wir den Antennenmast aus Sicherheitsgründen nicht abmontieren konnten. Aber….die Vorbereitungen sind getroffen worden, das Antennenkabel ist verlegt. Keine Stückelungen mehr, ca. 45 m durchgängiges, dämpfungsarmes Antennenkabel.

Der Umbau kann bei ruhigen Wetterbedingungen zeitnah abgeschlossen werden.

Um den großen Mengen streunender HF auf unserem Relaisstandort zu begegnen, war es notwendig
den HF-Eingang mit entsprechenden Filtern zu versehen.

Warum streunende HF?

Auf dem Dach unseres Relaisstandortes sind wir leider nicht die Einzigsten, welche erkannt haben: Uhh, ein
toller, hoher Standort, da will ich drauf. Nein, einige kommerzielle Funkdienste "bündeln" da um die
Wette und nutzen somit die einzigarte Topografie des Standortes im "Kasseler Becken".
 
Dem begegnen wir nun mit Filtern BPF70/1-250 aus dem Hause Procom.
 

Seit einigen Tagen läuft das Fusion-Relais jetzt mittels HRI-200 im Wires-X Mode.

Nun sind per Zuschalten von Räumen und/oder Verbinden von Nodes weltweite Verbindungen möglich.
Standard ist die Verbindung zum Raum "Nord-Ostsee-Link". "Weggelinkte" Verbindungen werden nach einer
bestimmten Zeit der Inaktivität automatisch wieder getrennt und DO0DXE wird wieder mit dem
"Nord-Ostsee-Link" verbunden.
 
Um auch das neben dem Wires-X System bestehende andere Reflektoren System nutzen zu können,
wird demnächst auch ein DV4mini an DO0DXE installiert.
 

Aufgrund der jüngsten Umbauten der Relaisfunkstelle ist es notwendig, verschiedene Unterseiten dieser Webseite zu aktualisieren. Dies betrifft insbesondere die Punkte "DMR", "Technik", "Anleitungen" und "Bilder".  

Wir bitten um Verständnis, dass bis zur Aktualisierung keine Informationen übe die aktuelle Technik zu lesen bzw. zu sehen ist.

Entsprechend den verfügbaren Zeitfenstern der einzelnen OM soll dies aber zeitnah geschehen. :-)

 

 

Seit Mai ist in der Relaisfunkstelle DO0DXE neben dem 70cm DMR-Relais ein 70cm C4FM-Relais auf der Frequenz 439.900 MHz mit einer Ablage von -9,4 MHz in Betrieb.

Im Zuge der Inbetriebnahme wurde die DMR Technik zusammen mit dem Fusion-Relais in einen neuen 32 HE-Netzwerkschrank eingebaut. Das Team der Relaisfunkstelle, bestehend aus DG1FFD, DL2ZBR und DO5WE (DF2ZR weilte im Urlaub), konnte ohne Schwierigkeiten den Umbau vornehmen und planmäßig den Schalter auf "ON" legen.